Neue Perspektiven und Impulse

Studium - Soziale Arbeit, Bildung und Pflege

Im Pflegestudium ist der hohe Praxisanteil ein entscheidendes Element. 球探比分网de erwerben nicht nur theoretische Kenntnisse, sondern werden auch in praktischen, klinischen Umfeldern auf ihre spätere berufliche Laufbahn vorbereitet. Ein Auslandspraktikum stellt dabei eine besondere Möglichkeit dar, die eigenen Fachkenntnisse in einem internationalen Kontext zu erweitern und zu vertiefen. Ronja Bausch, die im fünften Semester im Bachelorstudiengang Pflege (B.Sc.) studiert, entschied sich, ihr Praktikum in der Schweiz zu absolvieren.

Pflege außerhalb Deutschlands kennenlernen

Ronja Bausch verbrachte zwei Monate am Stadtspital Zürich Triemli. 

Ihre Entscheidung, das Praktikum im Ausland zu machen, war von verschiedenen Überlegungen geprägt: „Ein Grund, warum ich mich entschieden habe, ein Praktikum im Ausland – genauer gesagt in der Schweiz – zu absolvieren, war mein Interesse daran, wie Pflege außerhalb Deutschlands organisiert ist. Da ich selbst ursprünglich direkt aus der Grenzregion komme, war es für mich besonders spannend zu sehen, welche Unterschiede es im Berufsalltag gibt.“ 

Diese Neugierde auf die internationale Pflegepraxis war der Antrieb für Ronja, die Herausforderungen und Arbeitsweisen in einem anderen Gesundheitssystem kennenzulernen.

Interprofessionelle Zusammenarbeit und digitale Tools

Im Vergleich zu Deutschland, konnte Ronja in der Schweiz einige markante Unterschiede in der Pflegepraxis beobachten. Ein Aspekt, der sie besonders beeindruckt, ist, „dass professionelle Pflege und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Schweiz einen sehr hohen Stellenwert haben. So durfte ich regelmäßig an interprofessionellen Visiten teilnehmen, die dort sehr ernst genommen werden und in denen Pflegefachpersonen aktiv einbezogen werden. Das hat mir gezeigt, wie wertvoll die Rolle der Pflege im Gesamtsystem ist.“ 

Begeistert war Ronja auch darüber, dass auf den Stationen sogenannte „Ergotrons“ zum Einsatz kommen – mobile Pflegewagen, die mit allem Notwendigen für die tägliche Arbeit ausgestattet sind. 

„Die Pflegewagen erleichtern den Arbeitsalltag enorm, da man Medikamente und Materialien direkt in jedes Patientenzimmer mitnehmen kann. Besonders praktisch fand ich, dass man die Dokumentation sofort digital im System erledigen konnte – direkt am Patientenbett. Dadurch hat man alles Wesentliche stets im Blick, etwa die Vitalparameter, Medikation oder besondere Risiken. Das erleichtert es, schnell zu reagieren, wenn Komplikationen auftreten, etwa wenn Schmerzmittel oder Reservemedikamente kurzfristig notwendig werden. Gleichzeitig entsteht so eine hohe Transparenz im Team, weil jederzeit nachvollziehbar ist, welche Maßnahmen bereits erfolgt sind“, erklärt Ronja.

„Jede Erfahrung im Ausland ist bereichernd“

Das Praktikum in der Schweiz hat Ronja nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht. 

„Besonders wertvoll war für mich, dass ich bei Visiten mit Ärztinnen und Ärzten eingebunden wurde und so auch gefördert werden konnte“, so die Studentin.

Für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu verbringen, hat sie einen klaren Rat: „Nutzt die Chance und geht ins Ausland – ganz egal, wohin. Jede Erfahrung im Ausland ist bereichernd, weil man Pflege aus einer anderen Perspektive kennenlernt, Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennt und viele Impulse für das eigene Studium und die spätere berufliche Praxis mitnimmt.“

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Über den Bachelorstudiengang Pflege (B.Sc.)

Der Studiengang ist eine Kooperation der Universität und des Uniklinikums Tübingen sowie der Hochschule Esslingen und qualifiziert für hochkomplexe Aufgaben und verantwortungsvolle Rollen im Gesundheits- und Pflegewesen. 球探比分网de erwerben in sieben Semestern gleich zwei Abschlüsse - die staatliche Berufszulassung als Pflegefachperson und den akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.). Und: sie erhalten für die gesamte Dauer des Studiums eine Vergütung

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten der Hochschule Esslingen und der Universität Tübingen

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